Seeland, Provinz mit Inseln und Halbinseln im Südwesten der Niederlande
Zeeland ist eine Provinz im Südwesten der Niederlande, die aus sechs Inseln und mehreren Halbinseln besteht, welche durch Dämme und Brücken verbunden sind. Die Küste erstreckt sich entlang der Nordsee und der Westerschelde, wo sich Sandstrände und Hafenbuchten abwechseln.
Das Sturmhochwasser von 1953 überschwemmte große Teile der Region und führte zum Bau der Deltawerke in den folgenden Jahrzehnten. Diese Schutzanlagen veränderten die Geografie der Provinz durch das Schließen mehrerer Meeresarme mit massiven Barrieren.
Der Name stammt vom niederländischen Wort für Seeland und spiegelt die Lage auf mehreren Inseln wider, die durch Wasser voneinander getrennt sind. Die Bewohner pflegen noch heute die Tradition der Deichverteidigung und nutzen die Schelde als wichtige Wasserstraße für Handel und Fischerei.
Züge verbinden Städte wie Middelburg und Vlissingen mit Rotterdam und Den Haag, während Regionalbusse kleinere Küstenorte bedienen. Fahrräder sind weit verbreitet und folgen einem Netz von ausgeschilderten Radwegen durch flaches Gelände.
Die Oosterscheldekering ist eine bewegliche Barriere, die sich bei Flut öffnet und nur bei Sturmgefahr schließt, wodurch das Salzwasser der Schelde weiterhin ins Landesinnere fließen kann. Diese Konstruktion ermöglicht das Überleben von Miesmuschelbänken und Austernfarmen, die auf den regelmäßigen Gezeitenwechsel angewiesen sind.
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