Ameland, Westfriesische Inselgemeinde in Friesland, Niederlande
Ameland ist eine westfriesische Insel im niederländischen Wattenmeer mit vier Hauptorten: Hollum, Ballum, Nes und Buren. Dünenlandschaften ziehen sich von der Nordseite bis zu flacheren Wiesen und Salzwiesen an der Südküste.
Ritske Jelmera erhielt das Gebiet 1424 als freie Herrschaft und die Insel blieb bis 1813 weitgehend selbstständig. Nach den napoleonischen Kriegen wurde sie offiziell Teil der Niederlande und verlor ihre Sonderstellung.
Die Inselbewohner tragen noch heute traditionelle Trachten bei besonderen Anlässen und pflegen das alte Seemannshandwerk in ihren Museen und Häusern. Lokale Familien bewahren Geschichten über die Walfangzeit, als viele Kapitäne auf den Weltmeeren fuhren und mit Reichtum zurückkehrten.
Regelmäßige Fähren verkehren von Holwert auf dem Festland und bringen Besucher mit Autos oder Fahrrädern auf die Insel. Busse verbinden die vier Dörfer, und die meisten Wege sind flach genug für Radfahrer jeden Alters.
Ein Deichbauprojekt von 1871 sollte die Insel mit dem Festland verbinden, doch schwere Stürme zerstörten das Bauwerk noch während der Arbeiten. Die Überreste liegen heute unter dem Wattenmeer und sind bei Ebbe manchmal noch sichtbar.
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