Rivierenbuurt, Wohnviertel in Amsterdam-Zuid, Niederlande
Rivierenbuurt ist ein Wohnviertel in Amsterdam-Zuid mit vier Geschossen hohen Apartmentblöcken, deren geschwungene Fassaden sich entlang von Straßen erstrecken, die nach niederländischen Flüssen benannt sind. Die Gebäude folgen einem strukturierten Rastermuster, das das Viertel überschaubar und organisiert wirken lässt.
Das Viertel entstand in den 1920er Jahren als Teil von Berlages Plan Zuid, um Wohnraum während Amsterdams schnellem Wachstum bereitzustellen. Diese geplante Entwicklung war ein ehrgeiziges Projekt, das die Stadt südlich erweitern und ihre schnell wachsende Bevölkerung unterbringen sollte.
Das Viertel zeigt typische Beispiele der Amsterdamer Schule mit geschwungenen Fassaden und dekorativen Details an den Gebäuden. Man sieht diese architektonische Sprache überall im täglichen Stadtbild, besonders an den Wohnblöcken entlang der Straßen.
Die Gegend verbindet sich mit dem Zentrum Amsterdams durch die Straßenbahnlinien 4 und 12, die regelmäßig verkehren und einfach zu finden sind. Der Bahnhof Amstel und der Bahnhof Zuid bieten zusätzliche Möglichkeiten für längere Reisen und die Erkundung anderer Stadtteile.
Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten hier etwa 17.000 jüdische Bewohner, darunter die Familie Anne Frank am Merwedeplein-Platz. Der Platz ist heute ein ruhiger Ort, an dem man die Geschichte dieser einstigen Gemeinde nachvollziehen kann.
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