Bergen, Hafenstadt in Westnorwegen
Bergen ist eine Hafenstadt im Westen Norwegens und liegt zwischen sieben Bergen an der Küste. Bunte Holzhäuser säumen die Uferpromenade, während schmale Kopfsteinpflasterstraßen durch das Zentrum führen und sich in steileren Wohnvierteln verlieren.
Die Stadt wurde 1070 von König Olav Kyrre gegründet und war im 13. Jahrhundert die Hauptstadt Norwegens. Später entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handelszentrum der Hanse, dessen Kaufleute jahrhundertelang Stockfisch und andere Waren über das Meer verschifften.
Die Stadt erlebt mehr als zweihundert Regentage im Jahr, und die Einwohner tragen diese Besonderheit mit Gelassenheit und einer gewissen Selbstironie. Lokale Musiker und Künstler treten regelmäßig in kleinen Cafés und Galerien auf, während die Theater- und Festivalszene das ganze Jahr über aktiv bleibt.
Ein Funicular bringt Besucher in wenigen Minuten auf den Gipfel des Fløyen, wo Wanderwege beginnen und der Blick über die Stadt reicht. Bei Regen empfiehlt sich wasserdichte Kleidung, da Schauer jederzeit auftreten können und die Straßen rutschig werden.
Der Fischmarkt am Hafen besteht seit 1276 ohne Unterbrechung und verkauft bis heute täglich frischen Fisch und Meeresfrüchte direkt von den Booten. An manchen Tagen bringen Fischer noch lebende Krabben und Langusten mit, die in flachen Wasserbecken zwischen den Ständen schwimmen.
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