Stetind, Nationalberg in Tysfjord, Norwegen
Stetinden ist ein Granitmonolith in Tysfjord, der sich 1.392 Meter erhebt und fast senkrecht aus dem Fjord aufsteigt. Die glatten Wände führen zu einem charakteristischen, spitzen Gipfel.
Die erste erfolgreiche Besteigung fand 1910 statt, nachdem viele vorherige Versuche gescheitert waren. Ferdinand Schjelderup, Carl Wilhelm Rubenson und Alf Bonnevie Bryn erreichten damals den Gipfel.
Stetinden wurde 2002 von Hörern des norwegischen Rundfunks NRK zur Nationalberg des Landes gewählt. Diese Wahl zeigt, wie sehr das Berg die Identität Nordnorwegens prägt.
Die beste Zeit zum Klettern liegt zwischen Juni und August, wenn der Himmel fast rund um die Uhr hell bleibt. In diesem Zeitraum gibt es zahlreiche Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für verschiedene Erfahrungslevel.
Der Name leitet sich von seiner ambossähnlichen Form ab, mit Wänden die vom Meeresspiegel zur Spitze führen. Die Felsflächen steigen so steil an, dass Vegetation kaum eine Chance hat zu wachsen.
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