Skjomen, Fjord in der Gemeinde Narvik, Norwegen.
Der Skjomen ist ein Fjord in der Gemeinde Narvik, der etwa 25 Kilometer in die Landschaft eindringt und durchschnittlich 2,5 Kilometer breit ist. Steile Bergwände säumen das klare Wasser auf beiden Seiten des Gewässers.
Das Gewässer wurde während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Kriegsmarine genutzt, da die hohen Berghänge Schutz vor Angriffen boten. Das Schlachtschiff Tirpitz suchte hier Zuflucht während der nordischen Kampfhandlungen.
Für die Samen war dieses Gewässer ein wichtiger Punkt auf ihren saisonalen Wanderrouten zwischen Bergregionen und Küstenbereichen. Der Name stammt aus ihrer Sprache und bezieht sich auf das Meer.
Die Europäische Straße E6 überquert den Fjord über die Skjomen-Brücke, die etwa 711 Meter lang ist und Reisende zu nahegelegenen Orten verbindet. Von der Brücke aus hat man gute Aussichten auf das Wasser und die umgebenden Berge.
Die südliche Küste beherbergt etwa 80 Felszeichnungen aus der Zeit um 5000 v.Chr., die von der Fosna-Hensbacka-Kultur stammen. Diese antiken Darstellungen zeigen Rentiere, Wale, Elche und menschliche Figuren, die von der frühen Besiedlung dieser Region zeugen.
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