Rombaksbaai, Fjord in der Gemeinde Narvik, Norwegen.
Der Meeresarm Rombaksbaai erstreckt sich durch steile Bergketten und erreicht Tiefen bis zu 344 Metern mit klarem Wasser, das die umliegende Landschaft widerspiegelt. Die Gewässer erstrecken sich etwa 20 Kilometer in die Länge und bieten einen eindrucksvollen Blick auf die umgebenden Felswände.
Der Meeresarm wurde 1940 zum Schauplatz einer bedeutenden Seeschlacht während des Zweiten Weltkriegs. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen versanken mehrere deutsche Zerstörer und weitere Kriegsschiffe in diesen Gewässern.
Die Sámi-Bevölkerung kennt diesen Meeresarm unter dem Namen Ruoppat und pflegt ihre traditionelle Verbindung zu dieser natürlichen Formation der norwegischen Küste.
Die beiden europäischen Straßen E06 und E10 verlaufen entlang der nördlichen Ufer und verbinden die Gemeinden bequem miteinander. Die Ufer sind von verschiedenen Aussichtspunkten und Anlandungsstellen aus erreichbar, die das Erkunden des Wassers ermöglichen.
Der Zerstörer Georg Thiele aus dem Zweiten Weltkrieg ragt über die Wasserlinie hinaus und ist sichtbar an Rombaksbotn positioniert. Mehrere andere Kriegsschiffe ruhen in tieferer Position darunter und bilden ein untergetauchtes Kriegsdenkmal dieser historischen Zeit.
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