Å i Lofoten, Siedlung in Norwegen
Å ist ein kleines Fischerdorf am südlichen Ende der Lofoten-Inseln und markiert das Ende der E10-Straße, auch als Königsstraße bekannt. Das Dorf besteht aus alten Holzhäusern, Bootshäusern, einem Fischölwerk von 1850 und traditionellen Fischerhütten, die eine gut erhaltene Siedlung aus dem 19. Jahrhundert zeigen.
Das Dorf entstand in den frühen 1800er Jahren und wurde zum größten Fischerort der Lofoten, mit bis zu 500 Menschen während der Wintersaison von Januar bis April. Die Blütezeit endete in den 1960er Jahren, als die Fischerei an andere Orte abwanderte und nur Gebäude und Museen die frühere Bedeutung bezeugen.
Der Name Å stammt vom Fluss Åelva, der durch das Dorf fließt. Das Wort bedeutet im Altnordischen "Fluss" und die Siedlung zeigt heute noch, wie Fischerfamilien über Generationen hinweg lebten und arbeiteten.
Das Dorf ist über Fähre von Bodø nach Moskenes oder mit dem Auto über die E10 leicht zu erreichen. Der nächste Flughafen ist Leknes, von wo aus Busverbindungen oder Mietwagen zum Dorf führen.
Der König Kabeljau, ein besonderer Fisch mit hoher Stirn, hing an Drähten in den Fischerhütten und zeigte durch seine Position Feuchtigkeitsschwankungen und mögliche Wetterwechsel an. Ein weiteres faszinierendes Detail ist, dass jeder Teil des Fisches genutzt wurde, einschließlich der getrockneten Köpfe, die nach Afrika verkauft wurden, und der Zungen, die als Delikatesse galten.
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