Geiranger, Küstendorf in der Gemeinde Stranda, Norwegen
Geiranger liegt am inneren Ende des Geirangerfjords, wo sich steile Felswände mehr als 1600 Meter in die Höhe erheben und mehrere Wasserfälle über die Klippen hinabstürzen. Das Dorf erstreckt sich entlang des schmalen Uferstreifens und schmiegt sich zwischen Berg und Wasser in die Landschaft.
Die Täler formten sich während mehrerer Eiszeiten, als Gletscher tiefe Rinnen in die Berge schnitten und später das Meer eindrang. Menschen begannen erst nach dem Rückzug des Eises, die Hänge zu besiedeln und auf den schmalen Flächen zu wirtschaften.
Der Ort trägt den Namen nach dem Fluss Geiranger, der aus den Bergen ins Fjordwasser fließt. Besucher sehen noch heute die kleinen Höfe, die sich an den steilen Hängen festklammern und Zeugnis vom Leben in dieser Bergwelt ablegen.
Im Sommer ist die Anfahrt über die Landstraße 63 möglich, während im Winter Schnee die Straßen sperrt und nur Schiffe verkehren. Das Hafenterminal empfängt mehrere Kreuzfahrtschiffe täglich und liegt direkt am Dorfrand.
Ein Wanderweg führt hinter den Vorhang des Storsæter-Wasserfalls und gibt Wanderern die Gelegenheit, durch das fallende Wasser hindurch auf den Fjord zu blicken. Das kalte Wasser rauscht nur wenige Schritte entfernt vorbei und hinterlässt ein Gefühl der Nähe zur Naturgewalt.
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