Lilliehöökfjorden, Arktischer Fjord in Spitzbergen, Svalbard, Norwegen.
Lilliehöökfjorden ist eine Meeresbucht in Spitzbergen, die etwa 14 Kilometer tief ins Land führt und sich als Nebenarm des Krossfjorden verzweigt. Am nördlichen Ende ragt eine massive Gletscherwand etwa 40 Meter hoch aus dem Wasser auf.
Der Fjord wurde nach dem schwedischen Kommandanten Gustaf Bertil Lilliehöök benannt und verbindet die Landschaft mit der skandinavischen Seefahrtsgeschichte. Der Gletscher wurde 1906 von Albert I. von Monaco fotografiert und diente später als Referenzpunkt zur Messung des massiven Rückgangs des Eises.
Der Svalbard-Fjord erhielt seinen Namen zu Ehren des schwedischen Kommandanten Gustaf Bertil Lilliehöök, der das nordische Militärerbe mit der Landschaft verbindet.
Besuche sind nur während der Sommermonate möglich, da das Wasser im Winter zufriert und der Zugang unmöglich wird. Zum Erkunden benötigt man ein Boot oder eine organisierte Tour, da es an Land keine Wege gibt.
Mehrere Gletscher mit Namen wie Forbesbreen, Brücknerbreen und Supanbreen vereinigen sich zu einer großen Eisfront. Diese seltene Konstellation von zusammenfließenden Gletschern schafft eine besondere Landschaft, die in dieser Form selten vorkommt.
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