Lilliehöökbreen, Gezeitengletscher in Spitsbergen, Norwegen.
Lilliehöökbreen ist ein Gezeitenwallgletscher an der Nordwestküste von Spitzbergen mit einer breiten Gletscherkante, die direkt in einen fjordartigen Wasserkörper hineinragt. Das Eis bricht in mehreren großen Strömen aus dem Inland ab und vereinigt sich zu einer massiven Eisfläche, die den Fjord mit Eisbergen erfüllt.
Der Gletscher wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch wissenschaftliche Expeditionen dokumentiert, als genaue Messungen seiner Ausdehnung aufgezeichnet wurden. Diese frühen Beobachtungen bilden heute die Grundlage für den Vergleich mit modernen Daten zur Verfolgung von Veränderungen über Jahrzehnte hinweg.
Der Name stammt von einem schwedischen Kommandanten, der an frühen Expeditionen zur Erforschung des Nordens beteiligt war. Besucher können die historischen Verbindungen zur Arktisforschung des 19. Jahrhunderts noch heute in dieser Landschaft spüren.
Der Gletscher ist in erster Linie vom Wasser aus zugänglich, da die Landrouten begrenzt sind und das Terrain rau ist. Besucher sollten sich auf variable Wetterbedingungen vorbereiten und verstehen, dass der Zugang je nach Jahreszeit und Eis unterschiedlich sein kann.
Der Gletscher hat über Jahrzehnte hinweg beträchtliche Eismasse verloren, was den Wandel in der Arktis deutlich macht. Vergleiche zwischen alten Fotos und heutigen Aufnahmen zeigen sichtbar, wie sich die Eiskante verändert hat.
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