Monacobreen, Gezeitengletscher in Haakon VII Land, Norwegen
Monacobreen ist ein Gezeitengletscher, der in den Liefdefjorden mündet und ständig Eisberge verschiedenster Formen ins Wasser kalbt. Die Eismassen erstrecken sich über mehrere Kilometer und zeigen die typischen Spalten und Seracs, die an steilen Gletscherfronten entstehen.
Der Gletscher wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Prinz Albert I. von Monaco benannt, der sich für ozeanografische Forschung einsetzte. Diese Namensgebung spiegelt die internationalen wissenschaftlichen Verbindungen wider, die damals in der Polarforschung entstanden.
Für lokale Wissenschaftler und Besucher steht dieser Gletscher für die sichtbaren Veränderungen der arktischen Umwelt. Sein Rückgang ist im Laufe weniger Jahrzehnte deutlich geworden und prägt das Verständnis der Menschen vor Ort für den Klimawandel.
Das Beste ist, die Gegend von Juni bis September mit einer Spezialkreuzfahrt zu besuchen, wenn die Fjorde eisfrei genug sind. Der Zugang ist nur vom Wasser aus möglich, daher sollte man warme, wasserfeste Kleidung mitbringen.
Wenn Eisblöcke von der Gletscherkante abbrechen, erzeugen sie einen Laut, der wie Donner durch das Fjordtal hallt und mehrere Kilometer weit zu hören ist. Dieses natürliche Spektakel zeigt die gewaltigen Kräfte, die unter extremem Druck am Werk sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.