Woodfjorden, Nördlicher Fjord in Spitzbergen, Svalbard
Der Woodfjorden ist der viertlängste Fjord Spitzbergens und erstreckt sich über etwa 64 Kilometer ins Innere der Insel. Das Gewässer ist durchgehend tief, mit Wassertiefen zwischen 60 und 100 Metern, die stabile Bedingungen für Schiffe schaffen.
Ein englischer Navigator der Muscovy Company namens Thomas Edge erstellte 1625 die erste detaillierte Karte des Fjordeingangs. Diese frühe Kartographie markierte den Anfang der dokumentierten europäischen Erforschung dieser nördlichen Region.
Der Fjord war im 20. Jahrhundert ein Zentrum der Jagd und des Trapperfleißes. Entlang der Ufer erinnern verlassene Stationen und Hütten an die Zeit, als Menschen hier unter extremen Bedingungen lebten und arbeiteten.
Die westliche Seite gehört zum Nationalpark Nordwestspitzbergen, während mehrere Vogelschutzgebiete in der Nähe der Liefdefjord-Einfahrt liegen. Besucher sollten beachten, dass die Bedingungen rauh sind und eine gute Vorbereitung erforderlich ist.
Die Klippen aus rotem Sandstein in der Nähe von Bockfjorden stammen aus dem Devon und deuten auf eine geologisch aktive Vergangenheit hin. Kleine heiße Quellen in der Gegend sind Beweis für eine einstige vulkanische Aktivität, die heute nur noch subtil wirksam ist.
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