Etterstad 1, Kulturgut in Norwegen
Etterstad 1 ist ein Wohngebäude in Oslo, das 1931 mit drei Geschossen und praktischer Grundrissgestaltung erbaut wurde. Das Haus zeigt eine symmetrische, putzverkleidete Ziegelfassade in warmen Rottönen und verfügt über einen abgeschlossenen Innenhof, kleine Geschäfte im Erdgeschoss und ausreichend Fenster für natürliche Beleuchtung.
Das Gebäude wurde 1930 geplant und 1931 fertiggestellt als erstes Wohnprojekt des OBOS-Genossenschaften in Oslo, was einen neuen Weg für Arbeiternwohnungsbau darstellte. Der Architect Jacob Christie Kielland kombinierte klare Linien mit funktionalen Räumen und schuf damit ein Beispiel für den Übergang von klassizistischen zu modernen Baustilen.
Etterstad 1 zeigt die Architektursprache der 1930er Jahre mit einfachen Formen und praktischen Raumlösungen, die das Bauen für normale Menschen darstellen. Besucher können heute noch die Innenhofanlage nutzen, die als sozialer Treffpunkt der Bewohner dient und die damalige Idee von Gemeinschaftsleben widerspiegelt.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über das Erdgeschoss, wo die frühere Ladenfläche lag, und der Innenhof bietet orientierende Raumlösungen für Besucher. Die Lage in Etterstad mit Nähe zu lokalen Verkehrsmitteln und Grünflächen macht den Zugang leicht verständlich und fußgängerfreundlich.
Das Gebäude war eines der ersten in Skandinavien, das Genossenschaftswohnen für Arbeiter praktizierte und zeigt heute noch die ursprünglichen Läden im Erdgeschoss. Diese frühe Kombination von privatem Wohnen und gemeinschaftlich genutzten Erdgeschoss-Räumen war für seine Zeit sehr progressiv und beeinflusste später viele europäische Wohnprojekte.
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