Arctanderbyen, Gartenstadt in Ekebergskrenten, Norwegen.
Arctanderbyen ist ein Gartenstadtviertel in Ekebergskrenten mit 29 vertikal geteilten Doppelhaushälften, die sich entlang Svingen und Egnehjemveien erstrecken. Die Häuser sind von Grünflächen und Wohnparks umgeben, wobei Terrasseparken westlich von Egnehjemveien liegt.
Das Wohngebiet entstand zwischen 1910 und 1911 nach einem Designwettbewerb, den Bürgermeister Sofus Arctander 1907 ausschrieb. Die Gartenstadtbewegung prägte damit früh die städtische Entwicklung Oslos.
Die Architektur folgt englischen Wohnmodellen mit Fokus auf Tageslicht und Sichtbarkeit und zeigt frühe norwegische Sozialwohnungsinitiativen. Diese Herangehensweise prägte die Entwicklung von Wohngebieten in Oslo nachhaltig.
Das Gebiet ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet ein offenes, begehbares Straßenlayout zum Erkunden der verschiedenen Bereiche. Die Nähe zu Parks macht es zu einem angenehmen Ort für Spaziergänge und Naturbeobachtung.
Das Gebiet genießt Schutzstatus nach dem Planungs- und Baugesetz und bewahrt die ursprüngliche Gartenstadtgestaltung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dieser Schutz ermöglicht es, die historischen Entwurfsprinzipien bis heute zu erleben.
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