Bohol, Inselprovinz in den Zentralen Visayas, Philippinen
Diese Provinz der Philippinen in den zentralen Visayas umfasst eine Hauptinsel und zahlreiche kleinere Inseln, die durch schmale Meerengen voneinander getrennt sind. Stadtteile und Gemeinden verteilen sich über sanfte Hügel und flache Küstenstreifen, während Buchten und vorgelagerte Inselchen die Uferlinie unterbrechen.
Spanische Seefahrer landeten im 16. Jahrhundert und schlossen einen Blutsvertrag mit einem örtlichen Anführer, der den Beginn der Kolonialzeit markierte. Aufstände gegen fremde Herrschaft prägten die folgenden Jahrhunderte, bis die Inseln im 20. Jahrhundert ihre heutige Verwaltungsform erhielten.
Der Name stammt von einem lokalen Ausdruck für eine Fischart, die einst in den Flüssen der Insel häufig vorkam. Fischer und Bauern prägen das Alltagsbild vieler Gemeinden, wo Familien ihre Lebensgrundlage aus dem Meer und den Reisfeldern beziehen.
Flugverbindungen und regelmäßige Fähren verbinden die Inselgruppe mit benachbarten Regionen, während öffentliche Busse und kleinere Dreiräder Reisende zwischen den Ortschaften befördern. Viele Straßen führen über kurvige Strecken, daher sollte man für längere Fahrten Zeit einplanen.
Über tausend kegelförmige Hügel erheben sich wie Reihenhäuser aus dem grünen Binnenland und färben sich während der trockenen Monate braun. Diese Formationen liegen eng nebeneinander und erzeugen ein welliges Muster, das beim Überfliegen besonders gut sichtbar wird.
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