Ubay, Gemeinde auf den Philippinen
Ubay ist eine Stadt in Bohol, Philippinen, die sich an einer Küste mit langen Sandstränden erstreckt. Das Gebiet besteht aus vierundvierzig kleinen Dörfern und ist hauptsächlich von Reis- und Maisanbau sowie Fischerei geprägt, wo die meisten Einwohner in der Landwirtschaft, in Mühlen oder beim Fischen arbeiten.
Der Ort erhielt seinen Namen 'Ubay', was 'daneben' oder 'neben' in der lokalen Sprache bedeutet, da Reisende historisch die Strände bevorzugten, um starke Meeresströmungen in der nahegelegenen Cunigao-Bucht zu vermeiden. Am 15. Januar 1876 wurde Ubay offiziell als eigenständige Stadt gegründet, nachdem es zuvor Teil einer größeren Gemeinschaft namens Talibon unter der Leitung des respektierten Anführers Berudja Reyes war.
Der Ort wird von der lokalen Sprache Boholano geprägt, die von den meisten Bewohnern gesprochen wird. Die römisch-katholische Kirche prägt das tägliche Leben und die Feste der Gemeinde stark.
Um sich in der Stadt zu bewegen, können Reisende Busse und Kleinbusse zu nahegelegenen Städten wie Tagbilaran nutzen oder Jeepneys nach Talibon nehmen. Der nächste größere Flughafen ist das Bohol-Panglao International Airport, von dem aus Taxis oder Busse Ubay erreichen.
Ferries verbinden Ubay mit Bato auf der Insel Leyte, normalerweise mit Abfahrten am frühen Nachmittag, was es zu einem wichtigen Handelspunkt zwischen den Inseln macht. Der Name selbst stammt von der historischen Praxis, dass Händler und Reisende die sandigen Strände bevorzugten, um die gefährlichen Strömungen in der nahegelegenen Meeresstraße zu vermeiden.
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