Marawi City, Provinzhauptstadt in Lanao del Sur, Philippinen
Marawi ist eine Provinzhauptstadt in Lanao del Sur auf den Philippinen, die sich entlang der Ufer des Lanao-Sees erstreckt. Die Stadt ist in 96 Barangays unterteilt und liegt etwa 710 m über dem Meeresspiegel in einer hügeligen Landschaft.
Spanische Truppen errichteten 1639 eine Siedlung, stießen jedoch auf Widerstand der örtlichen Meranaw-Gruppen über mehrere Jahrhunderte. Das Gebiet wurde schließlich 1907 zu einer Gemeinde und später zur Hauptstadt der Provinz erhoben.
Die Stadt trägt den Namen der lokalen Meranaw-Gemeinschaft und verknüpft islamische Lebensweise mit den Traditionen der Region um den See. Viele Bewohner pflegen Handwerkstechniken wie das Weben bunter Textilien und das Formen von Messing, die in Werkstätten und Haushalten weitergegeben werden.
Die Stadt lässt sich in mehrere Zonen unterteilen, die jeweils unterschiedliche Geländeformen und Zugänge zum Seeufer aufweisen. Reisende sollten Zeit einplanen, um zwischen den Barangays zu navigieren, da sich die Wege durch hügeliges Terrain ziehen können.
Der Agus-Fluss entspringt direkt aus dem Lanao-See und fließt durch die Stadt in Richtung der Iligan-Bucht. Dieser Wasserweg verbindet die Gebirgsseen Mindanaos mit der Küste und beeinflusst Landwirtschaft und Alltag in der Region.
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