Scarborough-Riff, Umstrittenes Riff im Südchinesischen Meer, Philippinen
Scarborough Shoal ist eine Untiefe im Südchinesischen Meer, die zu den Philippinen, China und Taiwan gehört und aus mehreren Felsen und Riffen besteht. Die Formation bildet ein flaches Dreieck mit Sandbänken, Korallenwänden und offenen Kanälen, durch die kleine Boote bei ruhigem Wetter fahren können.
Spanische Kartografen zeichneten diese Formation im Jahr 1734 als Teil der philippinischen Gewässer auf. Britische Vermessungsschiffe kartierten die Untiefe im 19. Jahrhundert und gaben ihr den englischen Namen.
Fischer aus den Küstenprovinzen nutzen die Gewässer für ihre traditionellen Fangmethoden und bleiben oft mehrere Tage auf ihren Booten. Die Namen der Unterwasserformationen stammen aus dem Philippinischen und spiegeln die langjährige Verbindung der lokalen Gemeinschaften mit diesem Gebiet wider.
Das Gebiet liegt etwa 200 Kilometer westlich der philippinischen Küste und ist nur mit dem Boot erreichbar. Die Gewässer können bei starkem Wind und hohem Wellengang schwierig zu befahren sein, daher sollten Besucher die Wetterbedingungen vorher prüfen.
Die innere Lagune kann bei Flut vollständig unter Wasser stehen, während bei Ebbe mehrere kleine Sandbänke sichtbar werden. Lokale Fischer beobachten manchmal Meeresschildkröten, die sich in den flachen Gewässern aufhalten.
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