Cuyo, Gemeinde in der philippinischen Provinz Palawan
Cuyo ist eine Gemeinde in der Provinz Palawan auf einer Inselgruppe in der Sulussee, bestehend aus etwa 45 Inseln mit weißen Sandstränden und tropischer Vegetation wie Mango-, Cashew- und Kokosnussbäumen. Der Hauptort befindet sich auf der südlichsten und bevölkerungsreichsten Insel und beherbergt alte spanische Bauwerke wie eine Festung aus dem 17. Jahrhundert und eine historische Kirche.
Die Siedlung wurde 1622 von spanischen Missionaren gegründet und entwickelte sich zum zweiten Verwaltungszentrum Palawans bis 1903. Die Festung wurde 1677 erbaut, um Piratenanfälle zu abzuwehren, und wurde 1636 von muslimischen Überfällen angegriffen, worauf die Spanier die Stadt verteidierten und wiederaufbauten.
Der Ort spricht Cuyonon und Agutaynen, zwei einheimische Sprachen, die von älteren Bewohnern im Alltag verwendet werden. Das Leben verläuft in einem ruhigen Rhythmus, und lokale Handwerk wie Cashew-Britzel und Kokosnussgetränke prägen die tägliche Kultur.
Besuchende erreichen Cuyo mit der Fähre von Puerto Princesa oder Iloilo, die wöchentlich verkehren, oder mit kleinen Flugzeugen von Puerto Princesa. Vor Ort können Tricycles, Motorräder oder Boote gemietet werden, um die Insel und benachbarte Strände zu erkunden, wobei man die Preise vorher vereinbaren sollte.
Die Inseln sind ein erstklassiges Ziel zum Kiteboarden und Windsurfen, besonders von Oktober bis April, wenn starke und gleichmäßige Winde ideale Bedingungen schaffen. Diese Wassersportarten haben sich zu einer bemerkenswerten Aktivität entwickelt, die viele Besucher anzieht, die die stetigen Brisen nutzen möchten.
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