Palawan, Küstenprovinz in der Mimaropa-Region, Philippinen
Die Provinz in der Region Mimaropa erstreckt sich über einen schmalen Streifen mit mehr als tausend Inseln zwischen Mindoro und Borneo, bedeckt von Kalksteingebirgen und Regenwäldern. Die Küsten verlaufen entlang flacher Riffe und weißer Sandstrände, während das Landesinnere von Bergen durchzogen ist, die sich über Hunderte Kilometer nach Süden ziehen.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass Menschen hier schon vor Zehntausenden von Jahren lebten und Werkzeuge sowie Grabstätten hinterließen. Jahrhunderte später wurde die Region ein Handelsknotenpunkt zwischen chinesischen Kaufleuten und lokalen Gemeinschaften, bevor europäische Kolonialherren ankamen.
Die Provinz lebt von der Fischerei und dem Bootsbau, während auf den Straßenmärkten getrockneter Fisch, handgeflochtene Matten und geschnitzte Holzwaren verkauft werden. Besucher begegnen Gemeinden, die auf Pfahlhäusern wohnen und noch immer mit Auslegerbooten fahren, um zwischen den Inseln zu reisen.
Die meisten Reisenden landen am internationalen Flughafen der Hauptstadt und bewegen sich per Dreirad, Kleinbus oder Boot fort, wobei Fährverbindungen zwischen den Inseln stark von den Gezeiten und dem Wetter abhängen. Es empfiehlt sich, zusätzliche Zeit für Transfers einzuplanen, da viele Orte nur auf dem Wasserweg erreichbar sind.
Ein System unterirdischer Flüsse fließt durch Höhlen aus Karst, die direkt ins Meer münden und nur per Boot erkundet werden können. In den Wäldern leben seltene Tiere, darunter Schuppentiere und Bindenwarane, die Besucher manchmal auf Wanderungen sehen.
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