Iligan, Industriestadt im nördlichen Mindanao, Philippinen
Iligan ist eine industrielle Stadt am Rand der Küste im Norden von Mindanao, die sich entlang des Iligan-Flusses erstreckt und von Hügeln umgeben ist. Das Stadtgebiet umfasst mehrere Dutzend Barangays, die teilweise dicht bebaut sind und teilweise in ländliche Zonen übergehen.
Missionare kamen im frühen siebzehnten Jahrhundert in die Region und legten den Grundstein für eine christliche Gemeinde. Im zwanzigsten Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem industriellen Zentrum, vor allem nach dem Bau mehrerer Kraftwerke.
Der Name Diyandi bezeichnet ein Festival, das jedes Jahr stattfindet und regionale Tänze, Speisen und Handwerksarbeiten präsentiert. Während dieser Tage verwandeln sich die Straßen in offene Bühnen, auf denen Gruppen in bunten Kostümen auftreten und alte Traditionen lebendig halten.
Jeepneys und Busse fahren durch die Stadt und verbinden die verschiedenen Barangays miteinander. Wer die Wasserfälle und die umliegenden Gebiete erreichen möchte, sollte sich auf eine längere Fahrt einstellen.
Die Maria-Cristina-Fälle liefern Strom für Fabriken in der Umgebung und ziehen zugleich Besucher an, die das Wasserspektakel betrachten möchten. Der Zugang zur Anlage selbst ist begrenzt, aber Aussichtspunkte in der Nähe bieten einen guten Blick auf die Kaskaden.
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