Puente de España, Steinbrücke über den Pasig-Fluss in Binondo, Philippinen.
Puente de España ist eine Steinbrücke über den Pasig-Fluss, die die Stadtteile Binondo und Ermita mit dem Zentrum Manilas durch die Calle Nueva verbindet. Die Struktur hat zehn Bögen und wurde mit lokalem vulkanischem Tuffstein errichtet, um Dauerhaftigkeit zu erreichen.
Der Bau begann 1626 unter Gouverneur Fernándo de Silva und wurde 1630 unter spanischer Kolonialherrschaft fertiggestellt. 1814 wurden Holzkomponenten durch Steinbögen ersetzt und die Pfeiler verstärkt, um die Stabilität zu erhöhen.
Die Brücke verbindet das Geschäftsviertel Binondo mit dem Intramuros-Gebiet und zeigt die Verflechtung der spanischen Kolonialzeit mit philippinischen Handelstraditionen. Heute nutzen Einheimische und Besucher diesen Ort als lebendigen Knotenpunkt zwischen zwei unterschiedlich geprägten Stadtteilen.
Die Brücke liegt inmitten der Stadt und ist von vielen Richtungen zu Fuß erreichbar, doch sollte man mit lebhaftem Verkehr und Menschenmassen rechnen. Am besten erkundet man sie früh am Morgen oder späteren Nachmittag, um das dichteste Aufkommen zu vermeiden.
Bei der Konstruktion wurde das Wasser des Pasig-Flusses teilweise in vorhandene Kanäle umgeleitet, um trockenes Land für den Bau der Pfeiler zu schaffen. Der Ingenieur Antonio Herrera nutzte hierfür den lokalen vulkanischen Tuffstein, der sich als besonders widerstandsfähig erwies.
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