Pantaron Mountain Range, Gebirgskette in Mindanao, Philippinen
Das Pantaron-Gebirge ist ein Gebirgssystem auf Mindanao, das sich über sechs Provinzen erstreckt und zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten der Insel gehört. Die Hänge sind dicht bewaldet, wechseln sich mit Tälern und Hochebenen ab und erreichen Höhen von über 2.800 Metern.
Die Bergkette diente während des Philippinisch-Amerikanischen Krieges als Rückzugsgebiet für lokale Gemeinschaften, die sich dem Zugriff der Kolonialmächte entziehen wollten. Die abgelegene Lage hat es den dort lebenden Völkern über Jahrhunderte ermöglicht, ihre eigenen Lebensweisen zu bewahren.
Die Berge sind die Heimat der Manobo-, Higaonon- und Bukidnon-Gemeinschaften, die dort seit langem leben und ihre eigenen Anbaumethoden praktizieren. In den Dörfern und auf den Feldern kann man sehen, wie diese Völker traditionelle Wege des Lebens im Gebirge bewahren.
Wer die Wanderwege erkunden möchte, sollte vorab eine Genehmigung bei den lokalen Behörden einholen und einen erfahrenen Guide engagieren, da die Wege kaum markiert sind. Die Trockenzeit bietet die günstigsten Bedingungen, da Regen die Pfade rutschig und schwer begehbar macht.
Das Gebiet gilt als eines der wenigen verbliebenen Refugien für den Philippinenadler, einen der größten Adler der Welt, der fast nur noch auf Mindanao zu finden ist. Die alten Wälder der Pantaron-Kette gelten als sein wichtigstes Brutgebiet auf der Insel.
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