Northern Sierra Madre Natural Park, Naturpark und Weltkulturerbestätte in der Provinz Isabela, Philippinen
Der Northern Sierra Madre Natural Park erstreckt sich über 359.486 Hektar im Osten Luzons und beheimatet tropische Regenwälder, die von der Küste bis zu 1.672 Meter hohen Gipfeln reichen. Das Gebiet ist bekannt für seine vielfältige Ökologie mit unterschiedlichen Vegetationszonen entlang des Höhengefälles.
Das Gebiet erhielt 1979 durch das Schreiben des Präsidenten Ferdinand Marcos Schutzstatus als Wildnisreservat. Diese frühe Anerkennung machte es zu einem der ersten großflächigen geschützten Naturgebiete in der Region.
Die Dumagat und Agta Völker leben seit Generationen in diesem Gebiet und praktizieren nachhaltige Lebensweisen, die eng mit dem Wald verbunden sind. Ihre Präsenz prägt bis heute, wie die Ressourcen des Parks genutzt und geschützt werden.
Besucher benötigen Genehmigungen von lokalen Behörden und sollten mit einem Führer unterwegs sein, da der Park schwierig zu durchqueren ist. Es ist ratsam, die beste Reisezeit und Wetterbedingungen zu prüfen, bevor man Aktivitäten im Park plant.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt mit mehr als 290 Vogelarten, von denen über 80 nur auf den Philippinen vorkommen. Diese Konzentration endemischer Arten macht es zu einem wertvollen Ort für die globale Biodiversität.
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