Callao-Höhle, Schauhöhle in Peñablanca, Philippinen
Die Callao-Höhle ist eine Schauhöhle im Nordosten von Peñablanca, die aus sieben Kammern besteht und durch natürliche Öffnungen im Kalkstein von Tageslicht durchflutet wird. Die Öffnungen bilden Lichtstrahlen, die bis in die inneren Bereiche reichen und die Gesteine sowie Formationen im Inneren sichtbar machen.
Archäologen entdeckten 2007 in den Ablagerungen Fossilien des Homo luzonensis, einer Art, die vor ungefähr 67000 Jahren auf der Insel lebte. Diese Funde lieferten neue Erkenntnisse über die frühe Besiedlung der Philippinen und zeigten, dass die Region lange vor dem modernen Menschen bewohnt war.
In der ersten Kammer treffen sich Bewohner aus der Umgebung zu religiösen Feiern, da die natürlichen Öffnungen im Fels das Licht hereinlassen und Raum für Gottesdienste schaffen. Pilger und Gläubige nutzen diesen Teil der Höhle als Ort der Andacht, weil die Stimmung zum Gebet einlädt.
Besucher steigen über 184 Betonstufen zum Eingang hinauf, wobei der Weg steil ist und bei Regen rutschig werden kann. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und früh am Tag zu kommen, wenn die Luftfeuchtigkeit niedriger ist.
In den tieferen Schichten der Höhle wurden Werkzeuge aus Stein und Tierknochen gefunden, die zeigen, dass Menschen über mehr als 70000 Jahre hinweg immer wieder hierher zurückkehrten. Diese Funde belegen eine der längsten durchgehenden menschlichen Nutzungen einer Höhle im südostasiatischen Raum.
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