Oppeln, Verwaltungszentrum im südlichen Polen.
Opole ist das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Woiwodschaft im südlichen Polen, wo der Fluss Oder durch das Stadtgebiet fließt. Zwei Flussinseln namens Bolko und Pasieka liegen innerhalb der Stadtgrenzen und sind durch mehrere Brücken mit den Ufern verbunden.
Die Anfänge der Siedlung gehen auf das achte Jahrhundert zurück, als sich hier eine frühe Gemeinschaft niederließ. Herzog Kasimir I. von Oppeln verlieh dem Ort im Jahr 1217 das Stadtrecht und machte ihn zu einem wichtigen Zentrum der Region.
Das jährliche Liederfestival im Amphitheater auf der Bolko-Insel zieht viele Besucher an, die polnische Chansons und Schlager hören möchten. Die Stadt trägt den Beinamen "polnisches Venedig" wegen ihrer Flussarme und Brücken, die das Alltagsbild prägen.
Der zentrale Marktplatz bietet gute Möglichkeiten, um schlesische Regionalküche zu probieren und in verschiedenen Unterkünften zu übernachten. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß erreichen, da die Altstadt kompakt angelegt ist.
Der Piast-Turm ist das einzige erhaltene Bauwerk der ursprünglichen Burganlage, nachdem deutsche Truppen die Festung im Jahr 1930 abtrugen. Seine mittelalterliche Bauweise zeigt noch heute typische Merkmale der schlesischen Wehrbaukunst aus dem dreizehnten Jahrhundert.
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