Sigismund-Glocke, Bronzeglocke im Wawel-Dom, Krakau, Polen
Der Sigismund Bell ist eine Bronzeglocke in der Wawel-Kathedrale in Krakau. Sie erreicht eine Höhe von etwa 240 cm und einen Durchmesser von rund 242 cm (beide knapp 7,9 Fuß oder 2,4 m), während ihre Bronzewände an verschiedenen Stellen zwischen 7 und 21 cm dick sind.
Hans Behem goss ihn im Auftrag von König Sigismund I. im Jahr 1520. Er erklang zum ersten Mal am 13. Juli 1521.
Der Name ehrt König Sigismund I., während die beiden Heiligen auf der Oberfläche an wichtige Schutzpatrone der Region erinnern. Die Wappen zeigen die enge Verbindung zwischen dem polnischen Königreich und dem litauischen Großfürstentum zur Zeit seiner Entstehung.
Besucher müssen 144 Stufen hinaufsteigen, um den Glockenturm zu erreichen. Wenn das über 12 Tonnen schwere Instrument läuten soll, sind zwölf Glöckner nötig, um es in Bewegung zu setzen.
Der Klang reicht bis zu 30 Kilometer weit und ist in vielen umliegenden Dörfern und Kleinstädten zu hören. Sein tiefer Ton erfüllt die Landschaft bei jedem Läuten.
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