Ermland, Historische Region im Norden Polens.
Die Warmia ist eine historische Region in Nordpolen, die sich zwischen Seen, Wäldern und flachem Ackerland erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen weiten Feldern und kleinen Städten mit gotischen Kirchen und mittelalterlichen Befestigungen.
Bis 1466 regierten die Deutschritter hier, dann kam das Gebiet durch den Zweiten Thorner Frieden an Polen. Die Bischöfe behielten jedoch bis ins 18. Jahrhundert eine gewisse Autonomie unter polnischer Oberhoheit.
Der Name stammt aus dem Altpreußischen und bedeutet «Land der Wärme». Heute sieht man noch die typischen Backsteinhöfe und kleinen Kapellen entlang der Landstraßen, die das Bild prägen, wenn man durch die Dörfer fährt.
Man erreicht die Region am besten über die Straßen, die die größeren Städte verbinden, und lokale Busse fahren zwischen den Ortschaften. Im Sommer sind die Wege gut befahrbar, im Winter kann Schnee das Vorankommen erschweren.
Die Grenzen, die im 13. Jahrhundert gezogen wurden, gelten bis heute fast unverändert. Dadurch erkennt man die Form auf modernen Karten noch genauso wie in alten Atlanten.
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