Złoty Stok, Bergbaustadt in Niederschlesien, Polen.
Złoty Stok ist eine Stadt in einem Tal auf etwa 348 Metern Höhe in der Nähe der tschechischen Grenze, umgeben von den Rychleby-Bergen. Der Ort erstreckt sich über das Gelände und zeigt deutlich die Verbindung zwischen der Siedlung und den Bergen, die das Landschaftsbild dominieren.
Der Ort erhielt im Mittelalter Stadtrechte und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Goldabbau-Zentren, mit etwa 150 aktiven Minen im 16. Jahrhundert. Der Bergbau blieb das Rückgrat der Wirtschaft, bis die Gruben 1962 endgültig geschlossen wurden.
Der Name des Ortes bedeutet "Goldlager" und verweist auf die lange Bergbautradition, die das Gesicht der Gemeinde prägt. Besucher sehen heute noch überall Spuren dieser Vergangenheit in der Architektur und in den Landschaften rund um die Stadt.
Besucher können an geführten Touren durch zwei Hauptstollen teilnehmen, darunter ein unterirdischer Wasserfallzugang mit etwa 8 Metern Höhe. Die Touren erfordern eine gute Grundkondition, da es in den Tunneln kühl ist und die Wege uneben verlaufen.
Der Gertrude-Stollen, ein 500 Meter langer unterirdischer Weg, beherbergt Geologiekarten, historische Bergbauwerkzeuge und eine bemerkenswerte Mineraliensammlung aus verschiedenen Teilen der Welt. Diese Sammlung zeigt, wie Bergleute aus fernen Regionen ihre Funde und Erkenntnisse an diesen Ort brachten.
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