Śląsko-Dąbrowski-Brücke, Straßenbrücke in Warschau, Polen.
Die Śląsko-Dąbrowski-Brücke ist eine Straßenbrücke in Warschau, die sich über etwa 527 Meter über die Weichsel spannt und den Verkehr zwischen Ost- und Westteil der Stadt verbindet. Sie führt zwei Fahrbahnen für Autos sowie separate Gleise für Straßenbahnen in beiden Richtungen.
Der Bau der Brücke fand zwischen 1947 und 1949 statt und ersetzte die frühere Kierbedzia-Brücke, die deutsche Truppen beim Rückzug im Zweiten Weltkrieg zerstört hatten. Diese Wiedererrichtung war Teil der großen Wiederaufbauanstrengungen Warschaus nach dem Krieg.
Die Brücke trägt Namen, die an zwei Regionen erinnern, welche beim Wiederaufbau Warschaus nach dem Zweiten Weltkrieg halfen. Besucher können diese historische Verbundenheit in der Namenswahl und lokalen Erzählungen noch heute spüren.
Die Brücke ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Warschau und verbindet verschiedene Stadtteile über den Fluss miteinander. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke ebenfalls nutzen und erhalten von dort einen guten Blick auf die Vistula und die Umgebung.
Auf der Brücke befinden sich Gedenkplatten, die an Aktionen von Widerstandskämpfern gegen Nazi-Offiziere während des Warschauer Aufstands erinnern. Diese Mahnmale zeugen von der gefährlichen Rolle, die der Ort in der Kriegszeit spielte.
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