Bogatynia, Grenzstadt in Niederschlesien, Polen
Bogatynia ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien, die auf einem schmalen Landstreifen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik liegt und eine Art Panhandle bildet. Das Gebiet liegt etwa 245 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung.
Die Siedlung wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war ursprünglich als Richnow bekannt, ein Name, der sich aus ihrer Lage an wichtigen Handelsstraßen heraus entwickelte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebiet durch Konflikte beeinflusst, was seine heutige Gestalt formte.
Das Kogel-Mogel-Lügenturnier ist eine jährliche Veranstaltung, bei der Bewohner und Besucher lustige und erfundene Geschichten erzählen und gegeneinander antreten. Der Wettbewerb hat sich zur lokalen Tradition entwickelt, die den Geist und die Kreativität der Gemeinde widerspiegelt.
Die Stadt wird von zwei großen Arbeitgebern geprägt: dem Tagebau Turów und dem Kraftwerk Turów, die zusammen Hunderte von Arbeitsplätzen bieten. Der Besuch ist am besten mit dem Auto oder der Bahn möglich, wobei die Nähe zur Grenze eine schnelle Anreise ermöglicht.
Ein Hochwasserereignis 2010 in der Miedzianka führte zu umfangreichen Umbauten in der Stadtmitte und prägte damit das Bild des Ortes. Die Wiederaufbauarbeiten haben viele Gebäude und Infrastruktur komplett erneuert.
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