Nationalpark Gorce, Nationalpark in der südlichen Woiwodschaft Kleinpolen, Polen
Der Gorce-Nationalpark erstreckt sich über rund 70 Quadratkilometer im Gebirgszug der westlichen Beskiden und schützt dichte Wälder aus Fichten, Buchen und Tannen. Die Landschaft ist von bewaldeten Bergrücken, Bachtälern und offenen Lichtungen geprägt, auf denen sich weitläufige Ausblicke auf die umliegenden Gipfel bieten.
Die Anfänge des Schutzgebiets reichen zurück bis 1927, als auf Ländereien von Graf Ludwik Wodzicki ein Waldreservat entstand. Der Status als Nationalpark wurde dann im Jahr 1981 verliehen.
Die im frühen 20. Jahrhundert von dem Hirten Tomasz Chlipała gestiftete Bulanda-Kapelle steht auf der Lichtung Jaworzyna Kamienicka und zeigt, wie eng die Menschen hier mit den Bergen verbunden sind. Wanderer treffen auch auf alte Schäferhütten, die noch von der Zeit zeugen, als Vieh auf die Weiden getrieben wurde.
Vierzig markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge durchziehen das Gebiet, die längste Route misst etwa 17 Kilometer und führt durch bergiges Gelände. Die Wege sind meist gut beschildert, doch an manchen Stellen können steile Abschnitte und unebene Pfade das Vorankommen erschweren.
Die Feuersalamander, die als offizielles Symbol des Parks gewählt wurden, leben in den feuchten Bereichen der bewaldeten Hänge und sind am ehesten nach Regen zu sehen. Auch andere Amphibienarten finden hier einen geschützten Lebensraum in Quellbächen und Tümpeln.
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