Turbacz, Berggipfel in den Westbeskiden, Polen
Turbacz ist die höchste Erhebung der Gorce mit 1310 Metern und dichtem Kiefernwald an den oberen Hängen. Das Gelände fällt nach Westen sanfter ab, während die Nordseite steiler ins Tal abfällt.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten Widerstandskämpfer die bewaldeten Hänge als Basis gegen deutsche und sowjetische Streitkräfte. Nach 1945 errichteten Wandervereine Hütten und markierten Wege, die den Zugang für Besucher erleichterten.
Der Name der Erhebung leitet sich vom rumänischen Wort für Torf ab und verweist auf die Wanderungen von Hirten durch diese Gegend. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie der Gipfel Schafhirten auf ihren Routen zwischen den Karpaten diente.
Das Schronisko PTTK na Turbaczu liegt knapp unterhalb des Gipfels auf 1283 Metern und bietet Schlafplätze für etwa hundert Personen. Von dort aus starten mehrere markierte Routen, die zu benachbarten Erhebungen oder zurück ins Tal führen.
Ein kleines Museum in der Nähe des Gipfels stellt seit 1980 Ausstellungsstücke zur Bergkultur und zum Tourismus der Region aus. Besucher sehen dort Werkzeuge, Kleidung und Fotografien, die das Leben in den Gorce über Generationen hinweg dokumentieren.
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