Lębork, Verwaltungszentrum in Pommern, Polen
Lębork ist eine Stadt im Bezirk Lębork in der Woiwodschaft Pommern in Polen, die sich entlang der Flüsse Łeba und Okalica erstreckt. Historische Gebäude aus mehreren Jahrhunderten stehen zwischen modernen Wohnvierteln und bilden eine abwechslungsreiche städtische Landschaft mit Kopfsteinpflasterstraßen im älteren Kern.
Eine slawische Siedlung entstand hier im 10. Jahrhundert und entwickelte sich zu einer befestigten Handelsstätte an der Bernsteinstraße. Der Deutsche Orden verlieh dem Ort 1341 Stadtrechte, wodurch die mittelalterliche Struktur mit Marktplatz und Befestigungen entstand.
Der Name stammt vom Fluss Łeba und zeigt die frühe slawische Besiedlung der Region, deren Einfluss man noch heute in Straßennamen und lokalen Bräuchen findet. An manchen Tagen hört man kaschubische Ausdrücke auf dem Marktplatz, wo ältere Bewohner beim Einkaufen ihre regionale Sprache verwenden.
Der Bahnhof liegt im östlichen Teil der Stadt und verbindet Reisende mit Regionalzügen nach Danzig und anderen Städten an der Küste. Das Zentrum erreicht man zu Fuß in etwa 15 Minuten vom Bahnhof aus, wobei Busse ebenfalls regelmäßig durch die Hauptstraßen fahren.
Die beiden Flüsse schufen natürliche Verteidigungslinien, die noch heute die Straßenführung und Lage der Parks beeinflussen. Einige Brücken aus dem 19. Jahrhundert verbinden die verschiedenen Stadtteile und zeigen unterschiedliche Baustile aus preußischer und polnischer Zeit.
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