Gierłoż, Dorf in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen.
Gierłoż ist ein Dorf in der Woiwodschaft Warmien-Masuren im Nordosten Polens, das sich in einer ländlichen Gegend mit Mooren, Seen und Wäldern ausbreitet. Das Siedlungsgebiet liegt etwa 8 Kilometer östlich von Kętrzyn und zeigt typische Merkmale eines kleinen ostpreußischen Dorfes mit verstreuten Häusern und landwirtschaftlichen Flächen.
Das Dorf entstand 1353, als Komtur Wolfgang von Sauer eine Jagdhütte in der sumpfigen Landschaft nahe einer Festung des Deutschen Ordens gründete. Im 20. Jahrhundert spielte der Ort eine bedeutende Rolle als Standort militärischer Anlagen während eines großen europäischen Konflikts.
Die Bevölkerung von Gierłoż entwickelte sich von 18 Einwohnern im Jahr 1817 auf 48 im Jahr 1970, bevor sie auf 24 Einwohner zurückging.
Der Ort ist über Landstraßen erreichbar, die sich mit der Woiwodschaftsstraße 592 verbinden, und Besucher finden dort ein ruhiges Dorfumfeld ohne größere Einrichtungen. Der nächste größere Flughafen liegt in Gdańsk in der Entfernung eines längeren Autofahrt.
Das Dorf erlangte während des Zweiten Weltkriegs historische Bedeutung, als zwischen 1941 und 1944 militärische Anlagen in der Nähe errichtet wurden.
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