Jagiellonen-Universität, Öffentliche Universität in Krakau, Polen
Die Jagiellonen-Universität ist eine Hochschule in Krakau, deren Hauptcampus unweit des mittelalterlichen Marktplatzes im Stadtzentrum liegt. Die Einrichtung verteilt sich auf zahlreiche Gebäude in der Altstadt und den umliegenden Vierteln.
König Kasimir III. der Große gründete die Hochschule am 12. Mai 1364 als erste Universität auf polnischem Boden. Władysław II. Jagiełło baute sie später aus und gab ihr damit die Grundlage für ihre heutige Bedeutung.
Der Name ehrt König Władysław II. Jagiełło, der die Hochschule im späten 14. Jahrhundert erneuerte und mit neuen Privilegien ausstattete. Studenten und Dozenten treffen sich in den historischen Innenhöfen, wo lateinische Inschriften an den Wänden noch heute an die akademischen Traditionen erinnern.
Die Gebäude befinden sich innerhalb der Altstadt und sind zu Fuß vom Hauptmarkt aus erreichbar. Viele Höfe und Eingänge öffnen sich direkt von den schmalen Straßen, sodass man das Gelände leicht durchqueren kann.
Während des Zweiten Weltkriegs verhafteten deutsche Truppen 183 Professoren in der Aktion Sonderaktion Krakau, doch die Lehre wurde im Untergrund fortgesetzt. Nikolaus Kopernikus studierte hier im späten 15. Jahrhundert und entwickelte später seine Theorie vom heliozentrischen Weltbild.
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