Boberviadukt, Eisenbahnviadukt mit Bögen in Bolesławiec, Polen.
Der Bolesławiec-Eisenbahnviadukt ist eine aus Stein errichtete Bogenbrücke, die sich über 490 Meter erstreckt und das Bóbr-Tal überquert. Die Struktur besteht aus 35 Bögen und erhebt sich 26 Meter über dem Flusstal.
Der Bau begann 1844 unter preußischer Leitung und wurde 1846 abgeschlossen, wobei der König die Eröffnung markierte. Die Eisenbahnlinie Miłkowice-Jasień war ein Meilenstein für die industrielle Verbindung der Region.
Die Viadukt ist ein wichtiges Wahrzeichen für die lokale Bevölkerung und zeigt die industrielle Entwicklung der Region während des 19. Jahrhunderts. Sie verbindet verschiedene Gemeinden miteinander und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Stadt.
Besucher können die Brücke am besten von unten aus betrachten, wo man die Bogenkonstruktion deutlich sehen kann. Die beste Sicht bietet sich von beiden Ufern des Flusses, wo gepflegte Zugänge und Viewpoints vorhanden sind.
Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Struktur durch 58 Leuchten beleuchtet, die an den Innenseiten der Pfeiler angebracht sind. Diese Beleuchtung wurde 2006 installiert und verleiht der Brücke nachts ein neues Aussehen.
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