Großendorf, Stadtgemeinde im Landkreis Puck, Polen
Władysławowo ist eine Gemeinde an der Ostseeküste in der Woiwodschaft Pommern im Norden Polens. Die Ortschaft erstreckt sich über einen schmalen Landstreifen zwischen der offenen See und der ruhigen Pucker Bucht, mit Holzstegen und einem Leuchtturm am Strand.
Die Siedlung entstand um 1400 als kleines Fischerdorf auf der Halbinsel Hel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort rasch zu einem wichtigen Hafen für Fischfang und Tourismus.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom polnischen König Władysław IV. ab, der im 17. Jahrhundert regierte. Die Fischerkirche im Ortskern zeigt Votivgaben von Seeleuten, die nach überstandenen Stürmen ihre Dankbarkeit ausdrückten.
Die Gemeinde ist gut mit Regionalzügen und Überlandbussen von Danzig erreichbar, die Fahrt dauert etwa anderthalb Stunden. Der Strand ist zu Fuß vom Zentrum aus zugänglich, mit Wegen durch niedrige Dünen.
Am Strand liegen häufig große Stücke Bernstein, vor allem nach Herbststürmen, die Sedimente aus dem Meeresgrund aufwirbeln. Einheimische durchsuchen regelmäßig den Spülsaum mit Taschenlampen bei Morgendämmerung, um die besten Funde zu sichern.
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