Hoff, Gotische Kirchenruine an der Ostsee-Klippe in Trzęsacz, Polen
Die Ruinen der Kirche in Trzęsacz sind das letzte Fragment eines gotischen Gotteshauses an der polnischen Ostseeküste, wo nur die südliche Außenmauer erhalten geblieben ist. Sie erhebt sich auf einer Klippe direkt über dem Strand und zeigt deutlich die Ziegelstruktur des mittelalterlichen Mauerwerks.
Eine hölzerne Kapelle entstand hier im 13. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert durch einen gemauerten Bau ersetzt. Der letzte Gottesdienst fand 1874 statt, als das Meer bereits bis auf einen Meter an die Grundmauern herangekommen war.
Die Ruinen verbinden sich mit der Legende der Ostseegöttin Zielenica, die nach lokalen Erzählungen nach ihrer Gefangennahme zerstörerische Wellen verursachte.
Eine Aussichtsplattform ermöglicht sicheren Zugang zur Ruine und bietet Informationstafeln über die Küstenerosion. Der Ort liegt direkt am Strand und ist bei jedem Wetter zugänglich, auch wenn Wind und Wellen manchmal kräftig sein können.
Die Ruine stand ursprünglich zwei Kilometer von der Küstenlinie entfernt, bevor das Meer Meter für Meter den Untergrund wegspülte. Heute zeigt die Mauer deutlich die roten Ziegel und die gotischen Fensterbögen, die einst das Kirchenschiff erhellten.
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