Nationalpark Bory Tucholskie, Nationalpark im Landkreis Chojnice, Polen.
Bory Tucholskie Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Woiwodschaft Pommern im Norden Polens, das über 4600 Hektar Kiefernwälder und Wasserflächen umfasst. Das Gelände besteht aus flachem Waldland mit sandigen Wegen zwischen den Bäumen, unterbrochen von 21 klaren Seen und offenen Mooren.
Die Gegend erhielt ihren offiziellen Schutzstatus im Juli 1996 nach Jahrzehnten der Forstwirtschaft und Bemühungen um Erhaltung. Das Gebiet wurde später Teil des Biosphärenreservats der UNESCO im Jahr 2010.
Der Name des Parks leitet sich vom polnischen Wort für Kiefernwald ab, was die endlosen Baumreihen widerspiegelt, die man bei jedem Spaziergang sieht. Besucher folgen oft den Holzstegen, die über feuchte Bereiche führen und Einblicke in Moorlandschaften geben.
Die meisten Wege sind tagsüber zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang geöffnet und verlaufen entlang markierter Pfade durch die Wälder. Ein Informationszentrum bietet Karten und Anleitungen für Besucher, die die Seen und Moorgebiete erkunden möchten.
Die Lobelienseen im Park gehören zu nur etwa 130 solcher Gewässer im gesamten Pommerschen Seengebiet und beherbergen seltene Pflanzenarten. Diese Seen haben besonders saures und nährstoffarmes Wasser, das nur wenige spezialisierte Organismen überleben lässt.
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