Komańcza, Bergdorf im Landkreis Sanok, Polen.
Komańcza ist ein Bergdorf in der Bukowska-Hochebene nahe der slowakischen Grenze, das sich über ein Tal erstreckt und aus mehreren Wohnbereichen besteht. Die Lage auf etwa 482 Metern Höhe bietet Ausblicke auf die umgebenden bewaldeten Hügel und verbindet ländliche Häuser mit naturnahen Wanderwegen.
Das Dorf erschien erstmals 1512 unter einem anderen Namen in Schriftstücken und war über Jahrhunderte Zeuge von Grenzverschiebungen zwischen verschiedenen Reichen und Kulturen. Im Jahr 1918 wurde es kurzzeitig Zentrum einer eigenständigen Republik, bevor es unter polnische Verwaltung kam.
Das Dorf zeigt bis heute Spuren verschiedener Traditionen: Die Bewohner pflegen Orthodox- und Katholizismus nebeneinander, was sich in der Sakralarchitektur widerspiegelt. Diese religiöse Vielfalt prägt das Erscheinungsbild und die Festkalender des Ortes bis heute.
Der Ort liegt auf einem Wandernetzwerk, das Ausflüge in die Berghänge und zu lokalen Sehenswürdigkeiten ermöglicht. Besucher sollten mit längeren Fußmärsche rechnen und sich wetterfeste Kleidung mitbringen, besonders in den kälteren Monaten.
Eine Holzkirche aus dem Jahr 1802 prägte einst das Ortsbild mit ihrer östlich geprägten Lemko-Architektur, doch ein Brand zerstörte 1822 den Hauptbau. Nur der alte Glockenturm blieb stehen und erinnert heute als solitärer Turm an diesen Verlust.
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