Pommersche Seenplatte, Seengebiet im Norden Polens
Das Pomerannische Seenland erstreckt sich über eine große Fläche und weist über tausend Seen auf, die durch Flussläufe miteinander verbunden sind und zum Ostseebecken fließen. Die Landschaft wird von Wasserstraßen geprägt, die kleine und größere Seen durchziehen und verschiedene Landstriche miteinander verbinden.
Die Seen und Täler entstanden während der letzten Eiszeit durch das Wirken von Gletschern, die das heutige Muster der Landschaft formten. Diese glaziale Vergangenheit prägt bis heute die rechteckigen Blöcke und das Gefüge der Region.
Die östlichen Gebiete sind Heimat der Kaschuben und Kociewiaken, deren Traditionen und Sprachen noch heute in lokalen Festen und alltäglichen Begegnungen lebendig sind.
Die Orte Czaplinek, Szczecinek und Połczyn Zdrój bieten gute Ausgangspunkte für Besuche und verfügen über Einrichtungen für Wassersport und Unterkunftsmöglichkeiten. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über lokale Wetterbedingungen zu informieren, da die Seen je nach Jahreszeit unterschiedlich zugänglich sind.
Der Drawa-Fluss durchschneidet auf seinem Weg zum Meer die Landschaft und bildet dabei im Drawieński-Nationalpark tiefe Schluchten, die von dichten Wäldern umgeben sind. Diese Gorgen entstehen durch die Kraft des fließenden Wassers, das sich tief in die Landschaft eingegraben hat und dem Nationalpark sein markantes Gesicht verleiht.
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