Kołaczyce, Gemeinde in der Vorkarpaten-Region, Polen
Kołaczyce ist eine Stadt in der Subkarpaten-Woiwodschaft und bildet das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde. Der Marktplatz wird von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert geprägt und enthält einen Springbrunnen sowie traditionelle architektonische Elemente.
Die Stadt erhielt ihren Stadtrechtsstatus im Jahr 1339 von König Kasimir dem Großen. Nach der ersten Teilung Polens 1772 kam die Stadt unter österreichische Verwaltung.
Die St.-Anna-Kirche im Zentrum prägt das religiöse Leben mit ihrem alten Taufbecken und einer Marienstatue. Diese beiden religiösen Kunstwerke zeigen die lange Verbundenheit der Bewohner mit dem Glauben.
Die Stadt liegt nördlich von Jasło und ist über lokale Straßen leicht erreichbar, mit guter Orientierung rund um den zentralen Marktplatz. Besucher finden hier ein ruhiges Tempo und können sich einfach zu Fuß fortbewegen.
Im 19. Jahrhundert war Kołaczyce berühmt für die Schuhproduktion und Handwerker fertigten hier Tausende Paar Schuhe pro Jahr. Diese Tradition machte den Ort zu einem bekannten Zentrum für Schuhherstellung in der ganzen Region.
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