Tarłów, Verwaltungsdorf im Landkreis Opatów, Woiwodschaft Heiligkreuz, Polen.
Tarłów ist ein Dorf im Südosten Polens, das als Verwaltungszentrum der Landgemeinde Gmina Tarłów in der Woiwodschaft Heiligkreuz fungiert. Es liegt in einer offenen Agrarlandschaft, umgeben von Feldern, Wäldern und kleinen Weilern, die zur Gemeinde gehören.
Das Dorf wurde 1550 vom Adligen Andrzej Tarło gegründet und erhielt kurz darauf von König Zygmunt August das Stadtrecht. Dieser Status brachte ihm wirtschaftliche Vorteile und machte es zu einem Knotenpunkt in der Region, bis es dieses Recht im Laufe der Zeit wieder verlor.
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem 17. Jahrhundert steht im Mittelpunkt des Dorflebens und zieht Gläubige aus der ganzen Gemeinde an. Ihr barocker Innenraum mit alten Holzaltären ist bis heute gut erhalten und bei lokalen Festen belebt.
Das Dorf liegt im ländlichen Südosten Polens und ist am bequemsten mit dem eigenen Auto über lokale Landstraßen erreichbar. Die Straßenverhältnisse sind in den Sommermonaten einfacher zu bewältigen, wenn die Wege trockener und besser befahrbar sind.
Bis zum Zweiten Weltkrieg lebte hier eine große jüdische Gemeinschaft, die Handel und Handwerk im Ort prägte. Im Jahr 1941 wurde ein Ghetto eingerichtet, und die meisten seiner Bewohner wurden in den folgenden Monaten deportiert und ermordet.
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