Będzin Ghetto, Historische Stätte des Zweiten Weltkriegs in Będzin, Polen.
Das Będzin Ghetto war ein von den deutschen Behörden 1940 errichtetes Wohngebiet für Juden in der Innenstadt. Das Areal erstreckt sich über mehrere Straßen, darunter die Modrzejow-Straße und den Stary Rynek, wo heute Gedenktafeln an diese Zeit erinnern.
Die Errichtung des Ghettos im Juli 1940 zwang mehr als 30.000 Juden aus Będzin und benachbarten Gemeinden in das enge Wohngebiet. Ein Aufstand der Jüdischen Kampforganisation ereignete sich im August 1943 während der abschließenden Deportationen.
Die Stätte repräsentiert die jüdische Gemeinschaft von Będzin, die vor dem Krieg 62 Prozent der Stadtbevölkerung ausmachte.
Der ehemalige Ghettobereich ist zu Fuß durch die Innenstadt erreichbar und mit Gedenktafeln gekennzeichnet, die wichtige Orte anzeigen. Lokale historische Organisationen bieten Führungen an, die tiefere Einblicke in die Orte und ihre Bedeutung vermitteln.
Die jüdische Bevölkerung von Będzin machte vor dem Krieg etwa 62 Prozent der Stadtbewohner aus und bildete eine lebendige Gemeinde. Diese starke Präsenz wird heute durch die zahlreichen Denkmäler im ganzen Gebiet widergespiegelt, die an diese verlorene Welt erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.