Schlacht bei Grunwald, Historisches Gemälde im Nationalmuseum Warschau, Polen
Die Schlacht bei Grunwald ist ein Ölgemälde im Nationalmuseum in Warschau, das die entscheidende mittelalterliche Schlacht zwischen polnisch-litauischen Truppen und dem Deutschen Orden darstellt. Das Werk misst 987 mal 426 Zentimeter und hängt im Hauptsaal des Museums.
Jan Matejko vollendete dieses monumentale Werk 1878 nach vier Jahren des Sammelns von Materialien und des Studiums historischer Dokumente über die Schlacht von 1410. Die Komposition sollte die nationale Identität Polens im späten 19. Jahrhundert stärken.
Das Gemälde zeigt Großfürst Vytautas in roter Kleidung und den Tod von Ulrich von Jungingen als Höhepunkt der Darstellung. Diese zentrale Szene symbolisiert den Sieg der polnisch-litauischen Streitkräfte über den Deutschen Orden.
Das Werk kann in der Haupthalle des Nationalmuseums aus mehreren Winkeln betrachtet werden, wobei die besten Sichtlinien einige Meter entfernt liegen. Eine umfangreiche Restaurierung im Jahr 2012 hat die ursprünglichen Farben und Details sichtbar gemacht.
Während des Zweiten Weltkriegs setzten die Nationalsozialisten ein Kopfgeld von 10 Millionen Mark auf dieses Gemälde aus. Mitglieder des polnischen Widerstands versteckten es daraufhin in der Nähe von Lublin, um seine Zerstörung zu verhindern.
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