Altstadt von Zamość, Renaissance-Altstadt in Zamość, Polen
Die Altstadt von Zamość ist eine Renaissance-Siedlung in Polen mit einem systematischen sechseckigen Grundriss, drei Hauptplätzen und einer Mischung aus italienischer Renaissance-Architektur und osteuropäischen Bauelementen. Die Befestigungsmauern umgeben etwa 75 Hektar mit rund 200 historischen Gebäuden, die durch fußgängerfreundliche Gassen und Durchgänge verbunden sind.
Das Städtchen wurde 1580 vom Kanzler Jan Zamoyski gegründet, der den italienischen Architekten Bernardo Morando mit der Planung nach Prinzipien der Renaissance-Stadtplanung beauftragte. Diese frühe Gründung machte es zu einem wichtigen Handelszentrum an der Grenze zwischen Kulturen.
Der zentrale Marktplatz wird von farbenfrohen Kaufmannshäusern mit aufwendigen Verzierungen gesäumt, die die Handwerkstraditionen italienischer und lokaler Baumeister widerspiegeln. Diese architektonische Mischung zeigt sich in jedem Detail und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Platzes.
Besucher können die gepflasterten Straßen leicht zu Fuß erkunden, da das Gelände flach und die Wege klar markiert sind. Es ist hilfreich, in der Nähe des zentralen Platzes zu beginnen und dann die Seitenstraßen und Gassen zu durchqueren, um alle Ecken kennenzulernen.
Das Rathaus besitzt einen 52 Meter hohen Turm mit einer doppelten Wendeltreppe, die Manierismus mit mathematischer Präzision verbindet. Diese architektonische Besonderheit zeigt die Sorgfalt und das Können, das in die Gestaltung dieser Stadt floss.
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