Diabelski Most in Kraków, Ziegelviadukt aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Salwator, Krakau, Polen.
Der Diabelski Most ist ein Ziegelviadukt in Kraków, das sich über eine Feldstraße erstreckt und ein Gelände überbrückt. Die Struktur besteht aus Ziegelsteinen und Kalksteinblöcken und bildet sanfte Anstiege über das Terrain.
Der Viadukt wurde zwischen 1855 und 1870 von österreichisch-ungarischen Militäringenieuren gebaut und war Teil der Befestigungsinfrastruktur der Krakauer Festung. Seine Konstruktion war damals notwendig, um Verbindungen zwischen strategischen militärischen Positionen herzustellen.
Der Name der Brücke stammt von einer lokalen Legende über einen Dämon namens Kusy, der in der Nacht in der Nähe erscheinen soll. Die Geschichte ist bis heute Teil des Alltagswissens der Bewohner und prägt die Wahrnehmung dieses Ortes.
Die Struktur wurde 2010 vollständig renoviert und erhielt neue Stützmauern aus Stein, Ziegelbalustrade und Entwässerungssysteme. Der Zugang ist leicht und das Gelände bietet einen freien Blick auf die gesamte Konstruktion.
Die Struktur ist Teil eines Netzes von Befestigungswegen und verbindet sich mit Fort Kościuszko über einen etwa 4 Meter hohen Damm. Dies macht den Ort zu einem sichtbaren Zeugnis der militärischen Planung des 19. Jahrhunderts.
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