Podgórze, Verwaltungsbezirk am südlichen Ufer der Weichsel in Krakau, Polen.
Podgórze ist ein Stadtteil südlich der Weichsel in Krakau und umfasst mehrere Wohnviertel wie Płaszów, Rybitwy und Przewóz. Das Gebiet wird durch breite Straßen und grüne Flächen geprägt und bietet eine Mischung aus historischen Gebäuden und modernen Wohnkomplexen.
Der Stadtteil erhielt 1784 von Kaiser Joseph II. den Status einer unabhängigen Stadt und blieb bis 1915 selbstständig. Dann wurde er als dreizehnter Bezirk in Kraków eingegliedert.
Die Kirche des Heiligen Josef prägt das Bild von Podgórze und zeigt, wie die Bewohner ihren Glauben in der Architektur ausdrücken. Sie finden hier Orte, die das religiöse Leben über viele Generationen hinweg widerspiegeln.
Das Viertel ist durch mehrere Straßenbahnlinien, Busrouten und Fußwege mit der Innenstadt verbunden, was den Zugang erleichtert. Parkplätze und Fußgängerzonen sind an vielen Orten vorhanden, und die meisten Ziele sind zu Fuß erreichbar.
Der Krakus-Hügel auf dem Lasota-Berg ist die älteste Struktur im Viertel und soll das Grab des legendären Prinzen Krakus sein. Dieses antike Erdwerk ist ein seltenes archäologisches Zeugnis, das Einblick in die Ursprünge der Stadt gewährt.
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